70 Jahre Forster – Erfahrung, die Sicherheit schafft
Seit 1956 begleitet Forster die Entwicklung der modernen Verkehrsführung. Was als Metallwarenerzeugung begann, ist heute ein führender Anbieter im Bereich der Verkehrstechnik.

Mit dem Inkrafttreten der österreichischen Straßenverkehrsordnung 1961 stieg der Bedarf an klarer, verlässlicher Beschilderung rasant. Forster erkannte dieses Potenzial früh und entwickelte seine Produkte konsequent weiter.

Während frühe Straßenschilder aus lackiertem Stahlblech gefertigt wurden – schwer, rostanfällig und wartungsintensiv – setzt das Unternehmen heute auf hochwertige Materialien wie Aluminium. Moderne Verkehrsschilder sind korrosionsbeständig, formstabil und für einen jahrelangen Einsatz ausgelegt. Die Entwicklung hin zum Siebdruck sorgt für klare Konturen und dauerhaft brillante Farben, heute setzt man mit Digitaldruck neue Maßstäbe in der Produktionstechnik, wie Druck auf Bedarf.



Einen Meilenstein in der Verkehrssicherheit markierte die Einführung von Hochleistungs-Prismenfolien. Waren nichtreflecktierende Lacktafeln früher schwer sichtbar, gewährleisten moderne Retroreflexionsfolien gleichmäßige Sichtbarkeit bei Dunkelheit, Regen und schlechten Witterungsverhältnissen. Sie erhöhen die Reaktionszeit und reduzieren Unfallrisiken spürbar. Die „Petroleumlampe“ wurde durch elektronische Verkehrsleitanlagen ersetzt.

Auch im konstruktiven Bereich setzte Forster Maßstäbe. In den 1970er-Jahren etablierten sich Aluminium-Schilderbrücken von Forster gegenüber Stahlkonstruktionen. Mit der Einführung der Systeme erreichte man 1976 eine Spannweite von 24 Metern. Noch beeindruckender ist es, dass heute sogar Fachwerkkonstruktionen mit Spannweiten von 55 Meter realisiert werden können.


Wechselverkehrszeichen für eine flexible und sichere Verkehrsführung wurden in den 80er Jahren entwickelt, wobei mit unterschiedlichen Technologien experimentiert wurde. Durchgesetzt haben sich einerseits Prismen-Wechsel-Verkehrszeichen mit motorisch drehenden Prismen. Andererseits entwickelte sich die Technologie der Faseroptik für Wechselverkehrszeichen, die ab den 2000er Jahren durch die LED-Technik abgelöst wurde. Zunehmender Autobahnbau und die Notwendigkeit der dynamischen Verkehrsführung führten zum Bau von großflächigen, innovativen Verkehrsbeeinflussungsanlagen.
Auch in der Tunneltechnik hat Forster einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet. Waren früher simple, statische, mit Leuchtstofflampen innenbeleuchtete Schilder im Einsatz, werden heute Hochleistungs-LEDs in der dritten Generation verbaut. Korrisionsbeständige Edelstahlgehäuse haben Aluminium als Material der Wahl abgelöst, Hinweisschilder und Verkehrszeichen bieten eine hohe Ausfallsicherheit, lange Lebensdauer und einfache Wartung.
Sieben Jahrzehnte kontinuierlicher Entwicklung stehen für technisches Know-how und kompromisslose Qualität. Forster verbindet Innovation mit Normsicherheit und schafft Lösungen, die täglich Millionen Menschen Orientierung und Schutz bieten.