
Die Folientastatur als System, welches nach Betätigung den Impuls an das elektronische System weiterleitet, ist individuell und universell einsetzbar: Ob in der Steuer-, Mess- und Regeltechnik, im Maschinenbau, bei Haushaltsgeräten, bei medizinischen Geräten, in der Unterhaltungselektronik, in Spielwaren oder der Automobilindustrie - moderne Folientastaturen, Bedienfolien, Frontfolien und HMI-Lösungen bieten langlebige, platzsparende und benutzerfreundliche Bedienoberflächen für unterschiedlichste industrielle Anwendungen.


Größtmögliche Designfreiheit in der Oberflächengestaltung, geschlossene Frontfläche mit eingebetteten Schaltelementen, niedrige Bauhöhe (raumsparend), leichte Montage (selbstklebend bzw. mit Trägerplatte), nahezu kratzfest, staub- und wasserdicht, einfacher Anschluss mittels Kontaktstecker – die Folientastatur vereint entscheidende Vorteile gegenüber herkömmlichen Bedienpaneelen.
In diesem Fall wird die Tastaturfolie auf eine Leiterplatte aufgeklebt. Sofern diese nicht mit Tastern bestückt ist, werden Metalldome auf die Kontaktfläche eingelegt. Ein wesentlicher Vorteil dieser Aufbaumöglichkeit liegt darin, dass die Leiterplatte auch rückseitig mit LEDs, Widerständen etc. bestückt werden kann.




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Die klassische Folientastatur besteht aus mehreren Ebenen, wovon in der späteren Anwendung nur die oberste Ebene, die "Frontfolie" (Dekorfolie) zu sehen ist. Diese Frontfolie wird individuell nach Ihren Vorgaben gefertigt.
Darunter befinden sich, je nach Technologie, weitere Ebenen.
Die unterste Ebene ist eine Klebeschicht, um die Folientastatur beispielsweise auf dem Gehäuse anzubringen. Hierfür stehen unterschiedliche Klebeschichten zur Auswahl, die je nach Beschaffenheit und Untergrund eingesetzt werden.
Inmitten der unterschiedlichen Ebenen befindet sich das eigentliche "Herzstück" der Folientastatur, die gedruckte Elektronik mit Schnappscheibe (Metalldom). Sie übernimmt sowohl die taktile Rückmeldung als auch die Kontaktgabe zur Auswerteeinheit und überträgt gleichzeitig die vom Anwender gewählte Funktion an die Elektronik.
Typische Anwendungsbereiche der Folientastaturen sind überall da, wo Bedienfelder intuitiv, robust und platzsparend sein müssen:
Folientastaturen bestehen aus mehreren widerstandsfähigen Polyesterschichten. Je nach Aufbau und Material erreichen sie bis zu mehreren Millionen Betätigungszyklen pro Taste. Die geschlossene Oberfläche schützt zuverlässig vor mechanischer Abnutzung, Staub und Schmutz und sorgt für eine konstante Funktionalität über viele Jahre hinweg.
Grundsätzlich ist ein Nachbau nahezu aller Folientastaturen und Bedienelemente möglich – auch bei älteren oder nicht mehr verfügbaren Ausführungen.
Auf Basis vorhandener Muster, Altgeräten, Zeichnungen oder technischer Daten können bestehende Folientastaturen und Bedienelemente nachgebaut und an aktuelle Fertigungsstandards angepasst werden.
Die Anbindung erfolgt üblicherweise über Flachbandkabel, Folienanschlüsse oder Steckverbinder. Hierzu gibt es eine Anzahl von Kontaktierungstechniken, wie zum Beispiel Crimp-Anschlüsse und Null-Kraft-Anschlüsse. Alternativ ist auch eine direkte Anbindung an eine Leiterplatte möglich, abhängig vom Aufbau und der Systemintegration.
Eine ausführliche Beratung ist hier wichtig. Unser Team berät sie hier sehr gerne.
Ja. LED-Fenster sind in klarer oder farbiger Ausführung sowie mit Verschwindeeffekt (Dead-Front-Effekt) oder Rauchglas-Effekte realisierbar. Zusätzlich können Leuchtstreifen und Leuchtflächen in das Bedienelement integriert werden.
Ja. Wir integrieren Sichtfenster, Touchsensorik (resistiv oder kapazitiv) und individuelle LED-Anzeigen nach Wunsch.
Ja, das ist möglich. Auch Slider – Sensorik und andere Techniken sind machbar.
Fenster in klarer antireflektierender und strukturierter Oberfläche sind genauso möglich, wie farbige Fenster für LED Segmentanzeigen oder Verschwindeeffekte.
Man kann Tastaturen bis hin zu hohen IP-Schutzlassen fertigen - IP65 oder in Ausnahmefällen auch höher sind möglich. Dabei kann UV-stabileres Material eingesetzt werden.
Ja. Tasten oder Führungshilfen kann man auf verschiedene Arten prägen: Kissenprägungen, Kuppelprägungen, Kragenprägungen, Braille-Schrift-Prägungen und vieles mehr.
Ja. Durch Prägungen können Tastenbereiche haptisch hervorgehoben werden, wodurch die Bedienung erleichtert wird.
Es steht eine große Auswahl an Oberflächenstrukturen zur Verfügung – von glatt über fein- und grobstrukturiert bis hin zu samtig anmutenden oder metallisch wirkenden Ausführungen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten Frontfolien und Tastaturen abzuschirmen. Von der selektiven Schirmung bis hin zur separaten Abschirmzwischenlage sind viele möglich.
Ja, man kann mit vielen unterschiedlichen Methoden Tasten beleuchten.
Auch hier gibt es viele Möglichkeiten, vom Öffner/Schließer-Concept bis hin zum Doppelkontakt und analogen Tasten ist die Bandbreite enorm.
Als Hersteller von Folientastaturen entwickeln wir Lösungen, die exakt zu Ihrer Anforderung und Anwendung passen. Forster ist seit über 50 Jahren erfahrener Hersteller von Folientastaturen und individuellen Eingabesystemen für unterschiedlichste Industrieanwendungen. Durch unsere hauseigene Entwicklungs- und Produktionskompetenz und Produktionsstätte in Österreich können wir hochwertige, maßgeschneiderte Folientastaturen mit kurzen Wegen und zuverlässiger Serienfertigung gewährleisten.