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Großprojekt in den Niederlanden

Entwicklung neuer hochabsorbierender Lärmschutzelemente

Hohe Geschwindigkeiten brauchen optimalen Lärmschutz: Deshalb wird eine Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke in den Niederlanden, die Amsterdam mit Paris verbindet, nun an mehreren Abschnitten mit hochabsorbierenden Lärmschutzelementen ausgestattet. Die Entwicklungsarbeit für diese Spezialanfertigung dauerte etwa ein Jahr. Mittlerweile wurden bereits 15.000 m² in die Niederlande geliefert. Ein Zwischenbericht:

Die HSL Zuid (Hogesnelheidslijn Zuid) verbindet die Städte Amsterdam und Rotterdam mit Antwerpen, Brüssel und Paris. Die Reisezeit zwischen den europäischen Metropolen verkürzt sich durch die Hochgeschwindigkeitsstrecke erheblich, aber die hohe Geschwindigkeit und Zugfrequenz führen auch zu einem höheren Lärmpegel. Um die Belastung für die Anrainer möglichst gering zu halten, wird nun an mehreren Standorten der Lärmschutz modernisiert, erweitert und teilweise erhöht. 

Passend zur bestehenden Stahlkonstruktion 

Im Lansingerland und Zoetermeer laufen die Arbeiten bereits auf Hochtouren. Weitere Maßnahmen werden in Hoogmade, Rijpwetering, Ringvaartaquaduct, Mookhoek und Zwijndrecht folgen. Damit wird der Lärmschutz für die Anwohner signifikant verbessert. Die Besonderheit: Bestehende Schall reflektierende Elemente werden durch hochabsorbierende Aluminiumpaneele und neue transparente Elemente ersetzt. Der neue Lärmschutz muss also in die bestehende Stahlsteherkonstruktion passen. Insgesamt werden 10 Kilometer bestehende Elemente durch hochabsorbierende Paneele ersetzt. Hinzu kommen 3 Kilometer neue Lärmschutzelemente. 

Umfangreiche Anforderungen 

Neben den hohen Anforderungen an die akustischen Eigenschaften mussten bei der Entwicklung der Elemente auch die nationalen niederländischen Normen berücksichtigt werden. Zudem müssen die Elemente Zuggeschwindigkeiten bis 330 km/h und den damit einhergehenden Sog und Druckwirkungen standhalten. Dazu kam für das Projektteam von Forster noch eine weitere Herausforderung: Aufgrund der Corona-Pandemie fand nur der Kick-Off der Entwicklung in den Niederlanden statt. Die gesamte weitere Kommunikation mit dem Auftraggeber BAM Infra erfolgte online. Einen ausführlichen Projektbericht lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben der Forster Aktuell. 

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